DAS UNFASSBARE – ein SIMPLES SPIEL

Meine Arbeit mit einem zu erfassen suchen – von irgendwie unfassbaren menschlichen Bereichen, Entwicklungen, Themen – führte mich zu 6 kurzen Texten. Sie kreisen um universelle Wahrheiten und menschliches Unvermögen, um träumerische Archetypen und poetische Sprachschöpfungen oder auch einfach um zufriedene, in sich versunkende Seinszustände. Ein Artikel über Filme von Joshua Oppenheimer Act of killing / Look of silence mit Tätern im indonesischen Völkermord 1965/66, ein Text über Jean Gebsers Bewusstseinsevolution hin zu einem aperspektivischen Zeitalter mit einem dynamischen Formverständnis, das Gedicht TOKIO VOGELHAUS  für Kazuko Shiraishi von Ira Cohen, 6 Ratschläge oder Wahrheiten des buddhistischen Mönches Tilopa, eine Darstellung des Flusses des kollektiven Unbewussten als eine archaischen Erbschaft nach C.G. Jung und Sigmund Freud und 6 eigene Fragen zu dem Fortbestehen von gesellschaftlichem / gemeinschaftlichem Leben in unterschiedlichen Menschheits-Epochen.

Ich gestalte dafür Raumsituationen, in denen bei performativen / tänzerischen Handlungen Objekte, Plastiken, Bilder entstehen, die ich fotografisch dokumentiere. Diese entstehenden „Werke“ geben meinen dabei erfahrenen Prozessen und Erkenntnissen eine Form und Gestalt.

Der HERZKÖRPER  sich dem Unfassbaren entgegen bereitend

Die VERZWEIGKÖRPER – eine Serie von 6 Holzplastiken

Der ERKENNTNISKÖRPER – verschiedene Selbst-Inszenierungen

Durch dieses in BEZIEHUNG SETZEN zu den Texten, das für mich eine Möglichkeit des intuitiven und teilweise bewussten ERFASSENS öffnet, wandelt sich das Unfassbare in mir zu einer intuitiven und teilweise bewussten HANDHABUNG mit persönlichen und menschheitsgeschichtlichen Elementen  – wie ein spielerischer Umgang, bei dem es um eine individuelle Wahrheit geht, mit der ich wiederum in BEZIEHUNG gehen kann – mit Themen, Objekten, Menschen, Natur.

Meinen eigenen Prozess führe ich jetzt gemeinsam mit anderen weiter in persönlichen SPIEL-RÄUMEN zum künstlerischen <> lebendigen  SELBST. Dabei ändern und öffnen sich meine persönlichen Erkenntniss-WERKE in mir und in den Objekten, sie verbinden sich zu neuen Konstellationen des unfassbar spielerisch Greifbaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.